klavier-noten.com

Quintenzirkel interaktiv

Klicke auf eine Tonart, um die zugehörigen Akkorde, das Parallelmoll und die Beziehungen zu Nachbartonarten zu sehen — der schnellste Weg, Tonarten und Akkordbeziehungen zu verstehen.

CGDAEBF#C#AbEbBbFAmEmBmF#mC#mG#mEbmBbmFmCmGmDmQuintenzirkel

Klicke auf eine Tonart im Quintenzirkel, um die zugehörigen Akkorde zu sehen.

Was zeigt der Quintenzirkel?

Der Quintenzirkel ist das wichtigste Hilfsmittel der westlichen Musiktheorie. Er ordnet alle zwölf Dur- und Moll-Tonarten so an, dass benachbarte Tonarten eine Quinte auseinander liegen — also genau einen Ton mit anderen Vorzeichen. Außen stehen die Dur-Tonarten, innen die zugehörigen Parallel-Moll-Tonarten.

Auf klavier-noten.com ist der Quintenzirkel anklickbar: Wählst du eine Tonart aus, zeigt das Tool sofort den Dur-Akkord der Tonart und ihre Parallel-Moll-Tonart als verlinkte Akkorde. So springst du in einem Klick zur passenden Akkordseite mit Klaviatur, Notensatz und Audio.

Wie liest du den Quintenzirkel?

Im Uhrzeigersinn — startend bei C-Dur oben — kommt mit jedem Schritt ein Kreuzvorzeichen hinzu: G hat ein Kreuz, D zwei, A drei, und so weiter. Gegen den Uhrzeigersinn werden b-Vorzeichen addiert: F hat ein b, B zwei, Es drei. Die enharmonisch gleichen Tonarten F#-Dur und Ges-Dur treffen sich unten im Zirkel.

Die innere Ringe zeigen die parallelen Molltonarten. C-Dur und A-Moll stehen senkrecht übereinander — sie haben dieselben Töne, nur eine andere Tonika. Diese Beziehung ist der Schlüssel zu vielen Pop- und Jazz-Akkordfolgen, in denen Dur- und Moll-Akkorde elegant ineinander übergehen.

Tonika, Subdominante, Dominante

Drei Akkorde dominieren jede Tonart: Tonika (I), Subdominante (IV) und Dominante (V). Im Quintenzirkel stehen sie direkt nebeneinander. In C-Dur ist die Tonika C, die Subdominante F (links neben C) und die Dominante G (rechts neben C). Diese drei Akkorde reichen aus, um Hunderte bekannte Songs zu begleiten.

Sobald du den Quintenzirkel verinnerlicht hast, transponierst du Akkordfolgen mühelos: Ein I–V–vi–IV in C-Dur wird in G-Dur einfach zu G–D–Em–C — die Beziehungen bleiben gleich, nur die Grundtöne wandern auf der Scheibe.

Häufige Fragen

Was ist der Quintenzirkel?+

Der Quintenzirkel ist eine grafische Darstellung der zwölf Dur- und Moll-Tonarten, geordnet im Quintenabstand. Im Uhrzeigersinn folgt jeweils die Quinte (C → G → D → A …), gegen den Uhrzeigersinn die Quarte. Mit jedem Schritt im Uhrzeigersinn kommt ein Kreuz hinzu, gegen den Uhrzeigersinn ein b.

Wozu brauche ich den Quintenzirkel beim Klavierspielen?+

Du erkennst auf einen Blick, welche Akkorde in einer Tonart natürlicherweise vorkommen (die Akkorde links und rechts im Zirkel sind die Subdominante und Dominante), wie viele Vorzeichen eine Tonart hat und welche parallele Molltonart zur Dur-Tonart gehört.

Was ist der Unterschied zwischen Dur und Parallelmoll?+

Jede Dur-Tonart hat eine Parallel-Moll-Tonart mit denselben Tönen und Vorzeichen, nur mit einem anderen Grundton. Die Parallele liegt eine kleine Terz unter dem Dur-Grundton. Beispiel: C-Dur und A-Moll teilen sich alle weißen Tasten.

Welche Akkorde passen in eine Tonart?+

Die drei wichtigsten Akkorde einer Tonart sind Tonika (I), Subdominante (IV) und Dominante (V). Im Quintenzirkel stehen sie nebeneinander: Tonika in der Mitte, Subdominante links, Dominante rechts. In C-Dur sind das F-Dur, C-Dur und G-Dur.

Wie lerne ich den Quintenzirkel auswendig?+

Eine bewährte Eselsbrücke ist „Geh Du Alter Esel Hole Fisch" für die Kreuztonarten (G, D, A, E, H, F#) und „Frische Brötchen Essen Asse des Geschmackes" für die b-Tonarten (F, B, Es, As, Des, Ges). Wer regelmäßig im Akkord-Finder Tonarten anklickt, prägt sich die Beziehungen automatisch ein.

Verwandte Themen